Radtour am 21.08.2020

Alles passte, auch das Wetter spielte sehr gut mit. Um 15.00 Uhr starteten wir am Mallinckrodthof in Nordborchen, um an diesem herrlichen Freitag die Schönheit unseres Ortes zu genießen. Ein Stück unseres Weges führte uns sodann über den Almeradweg am Kiebitzmarkt und den Altenauradweg am Pfarrheim Kirchborchen vorbei nach Schloss Hamborn. Dort genossen wir im sehr gemütlichen und zum Verweilen einladenden Café Alte Schule – ein Geheimtip – in gemütlicher Atmosphäre feinsten Bio-Arabica Hochlandkaffee und leckeren Kuchen in biologischer Qualität! Enno Eilers (landwirtschaftlicher Leiter des Hofgutes), gab uns im Anschluss einen sehr informativen und kurzweiligen Einblick in die Philosophie der Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte hier in Schloss Hamborn. Das Hofgut Schloss Hamborn steht für die ECHTHEIT ihrer hofeigenen Lebensmittel – Lebensmittel in Demeter-Qualität. Leckere Brote und Backwaren, vielfach prämierte Käse und Molkereiprodukte und herzhafte Fleisch- und Wurstwaren – alles ohne synthetische Hilfs- und Zusatzstoffe, aber mit vollem Geschmack. EINZIGARTIG ist das Konzept. So hat das Hofgut als Integrationsunternehmen auch einen sozialen Ansatz. Ungefähr die Hälfte der Mitarbeiter sind Menschen mit einer Schwerbehinderung. Ziel ist es, in einer humanen Arbeitswelt, in der Hand in Hand gearbeitet wird, diesen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten und für sie einen dauerhaften Arbeitsplatz zu schaffen. Entlang des „alten Pilgerweges“ ging es sodann weiter zum Kapellenhof nach Etteln im schönen Altenautal. Der Kapellenhof erfreut sich seit seiner Eröffnung im Jahr 2000 absoluter Beliebtheit. Hier kann man die Seele baumeln lassen, die Natur genießen und das bei bester Verpflegung. Bei leckerer Bratwurst und kalten Getränken wurde über einige für Borchen wichtige Herausforderungen lebhaft diskutiert. Im Anschluss konnte ich meinen Gästen tolle Impressionen aus Borchen in einem Bildband und einem Imagefilm vorstellen. So wurde allen noch einmal bewusst, welch Vielfalt und Schönheit wir hier direkt vor unserer Haustür finden. Erstrebenswert für Borchen wäre aus meiner Sicht eine Zertifizierung des „Alten Pilgerweges“ zu einem Qualitätsweg „wanderbares Deutschland“ durch den Deutschen Wanderverband. Dies würde die Attraktivität Borchens für den Wandertourismus erheblich steigern. Herzlichen Dank an alle Akteure und Begleiter, insbesondere an Enno Eilers (Hofgut), Sandra Bodemann (Café Alte Schule) und die Familie Lohmann (Kapellenhof).

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