Begegnungstour

Liebe Borchener & Borchenerinnen,
seit diesem Montag befinde ich mich auf Begegnungstour mit Ihnen. Das sogenannte Canvassing, wie es neudeutsch heißt, umschreibt die Akquise der Bürger für die Wahlkampf-Interessen.
Da es mir, aufgrund der aktuellen Lage, nicht möglich ist mich der großen Masse auf den verschiedenen Dorffesten etc. zu präsentieren und mit Ihnen zu debattieren habe ich den Entschluss gefasst mich persönlich bei Ihnen an der Haustür vorzustellen und Ihnen, in Form eines Flyers, meine Person und meine Ziele für die Zukunft Borchens näherzubringen. „Borchen gemeinsam gestalten“ lautet mein Motto und das möchte ich durch diesen persönlichen Kontakt vermitteln.
Aktuell bin ich mit meinem Rundgang in Nordborchen unterwegs und obwohl ich bereits 49 Jahre hier lebe lernt man doch immer wieder neue Gesichter kennen. Gerade in den einzelnen Wohngebieten wird deutlich, wie unterschiedlich die Bürgerbegehren sind; das kann zwei Straßen weiter schon wieder ganz anders sein. Das Hauptthema ist aber die Verkehrssituation in all ihren Details: Hier beklagen die Bürger unübersichtliche Tempolimits, fehlende Zebrastreifen, den Schallschutz und das hohe Verkehrsaufkommen auf unserer Hauptstraße, welches die Auffahrt aus den Seitenstraßen sichtlich erschwert. Gerade in dem Baugebiet rund um den Höhenweg konnte ich mich persönlich davon überzeugen, wie belastend der Lärm für die Anwohner ist und dass eine Verbesserung dieser Situation mehr als überfällig ist. Den Anwohnern wurde schon beim Bau in den sechziger Jahren eine Entlastungsstraße zugesichert und bis heute ist nichts passiert.
Auf der anderen Seite bekomme ich aber auch immer wieder zu hören, dass es den Borchenern soweit ganz gut geht und sie froh sind hier zu leben. Eine Aussage möchte ich hier mal als Beispiel anführen, die mir jemand im Gespräch mitteilte:
„Ich bin Rheinländer und wollte nach der ersten Woche in Borchen eigentlich sofort wieder weg aus Ostwestfalen. Inzwischen wohne ich 17 Jahre hier und möchte diese Zeit nicht mehr missen. Es bedarf einer gewissen Eingewöhnungszeit, aber wenn man angekommen ist, dann hat man hier Freunde fürs Leben!“ Sätze, die man sicherlich dick unterstreichen kann. Es sind scheinbar nicht die weltbewegenden Dinge, die die Nordborchener umtreiben, aber hier und da muss an bestimmten Schrauben gedreht werden, um das Lebensgefühl doch noch ein bisschen besser zu machen.
Ich freue mich in den nächsten Wochen auf weiterhin viel Input Ihrerseits und auf tolle Gespräche, gerade auch in den anderen Orten unserer Gemeinde. Scheuen Sie also nicht die Tür zu öffnen – ich möchte Ihnen nichts verkaufen; ich bin Uwe Gockel – Ihr unabhängiger Bürgermeisterkandidat für Borchen!
P.S.: Sollte ich Sie nicht persönlich erreicht haben finden Sie meinen Flyer in Ihrem Postkasten. Über meine angegebenen Kontaktdaten können Sie mich jederzeit erreichen.

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