Begegnungstour die 3.

Liebe Borchener & Borchenerinnen,

in der vergangenen Woche habe ich mich in den östlichen Teil unserer Gemeinde begeben und Schloß Hamborn, sowie Dörenhagen besucht. Und ich kann Ihnen sagen, der östliche Teil beherbergt tolle, engagierte und aktive Menschen und bietet wunderschöne, ruhige Ecken, die zum Verweilen einladen. Insbesondere die Natur und die mit Liebe gestalteten Gärten waren immer wieder sehr schöne Blickfänge.

Unterstützt wurde ich auf der Begegnungstour von wahren Orts-Urgesteinen, die mir einen besonderen Blick ins Dorfleben ermöglichten.

Ratsherr Hartmut Oster stand mir in Schloß Hamborn zur Seite und mit Wochenbeginn spazierten wir durch das im Ellerbachtal versteckte Örtchen. Da meine Tochter Annika ihre schulische Laufbahn hier beendet hat, war mir Schloß Hamborn durchaus bekannt, doch konnte ich heute noch stärker wahrnehmen, wie eng hier alle miteinander verknüpft sind. Die Menschen sind sehr nah an aktuellen Themen des Natur-, Umwelt- und Tierschutzes und setzen dies aktiv um. Zudem spielte auch hier das Thema der ÖPNV-Anbindung eine wichtige Rolle. Die gewonnenen Eindrücke und Anregungen waren für mich sehr bereichernd. Lieben Dank an Hartmut Oster.

Weiter ging es dann in Dörenhagen, wo ich mit Ratskandidat Christoph Noeke zuerst den westlichen Ortskern und den Ortsteil Busch erkundete. Zu meiner Verwunderung, war das Hauptthema nicht die „Windkraft“ – ganz im Gegenteil hat man sich damit gut arrangiert und sieht in dieser regenerativen Energiegewinnung durchaus große Chancen. Kopfzerbrechen bereitet hier eher die Ortseinfahrt aus Richtung Ebbinghausen. Die abschüssige Straße und die breite Ortseinfahrt verleiten zu stark überhöhten Geschwindigkeiten.

Und natürlich überschattet aktuell das Thema Frischeküche vieles andere. Den Dörenhagenern ist sehr an „ihrer Frischeküche“ gelegen. Sie stehen hinter dieser Verpflegungsform und hinter den vielen Ehrenamtlichen, die sich im Förder- und Mensaverein für die Sache stark machen und engagieren.

Das restliche Dörenhagen zeigte mir dann Ortsvorsteher Heinz Rebbe. Schnell war mir klar, dass hier wohl fast jeder den Ortsvorsteher kennt, der stets ein offenes Ohr für die Belange der Ortsgemeinschaft und einen Blick auf das aktuelle Ortsgeschehen und das Ortsbild hat.
Erneut war das Hauptthema der Verkehr. Gefordert werden 30er Zonen in den Wohngebieten und Rampen zur Geschwindigkeitsreduzierung an den Zufahrten zu Neubaugebieten und vor dem Kindergarten. Die zeitnahe Fertigstellung der Anliegerstraßen, die erforderliche Rücksichtnahme beim Einsatz lärmintensiver, landwirtschaftlicher Gerätschaften auf die Anwohner, der Glasfaserausbau und die in Teilbereichen als Gefährdung angesehene Sanierung der Ortsdurchfahrt wurden ebenfalls angesprochen. Instandsetzungsarbeiten an einer Schwengelpumpe auf dem Zentralspielplatz und erforderliche Grünschnittarbeiten auf gemeindlichen Flächen wird der Ortsvorsteher auf kurzem Wege direkt weitergeben.

Insgesamt sind die Dörenhagener und Schloss Hamborner mit ihren Ortschaften aber sehr zufrieden und sehen eine hohe Wohn- und Lebensqualität.

Bis dahin, bleiben Sie gesund

Uwe Gockel – Ihr unabhängiger Bürgermeisterkandidat für Borchen!

P.S.: Sollte ich Sie nicht persönlich erreicht haben finden Sie meinen Flyer in Ihrem Postkasten. Über meine angegebenen Kontaktdaten können Sie mich jederzeit erreichen, oder werfen Sie doch einfach einen Blick auf meine Homepage: https://uwegockel.de/

1 Kommentar zu „Begegnungstour die 3.“

  1. Thomas Twiehaus

    Sehr geehrter Herr Gockel.
    Ihre Wahrnehmung, die Dörenhagener würden sich mit der Windkraft gut arrangieren, kann ich nicht im Geringsten teilen. So haben im Juni 2017 innerhalb von nur drei Tagen 2500 Borchener Bürger, unter ihnen auch viele Dörenhagener, in dem Bürgerbegehren zur Aufrechterhaltung der Klage gegen die Genehmigung von 10 Windkraftanlagen votiert.
    Auch wunderschöne, ruhige und zum Verweilen einladende Ecken, die nicht vom Anblick riesiger Windrädern dominiert werden, vermag ich nur wenige zu entdecken.
    Angesichts der massiven Schall-, insbesondere Infraschallemissionen dieser Anlagen, die aus allen Himmelsrichtungen auf den Ortsteil Dörenhagen einwirken, ist mir schleierhaft, woraus die Dörenhagener schließlich eine hohe Wohn- und Lebensqualität generieren sollten.
    Meine Wahrnehmung ist eher, dass hier eine lähmende Resignation vorherrscht und das Thema eher totgeschwiegen wird.
    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas Twiehaus

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