Begegnungstour die 2.

Liebe Borchenerinnen & Borchener,
gestern habe ich meinen Rundgang durch Nordborchen nahezu abgeschlossen. Sechsundreißig Stunden habe ich dafür, an sieben Tagen benötigt; insgesamt 120.000 Schritte absolviert und das Allerwichtigste: Richtig viele Eindrücke mitgenommen!
Es gab das kurze: „Oh wie nett, dass Sie sich vorstellen!“ über kleine Gespräche von fünf Minuten, bis hin zu längeren, aufschlussreichen Analysen von einer halben Stunde.
Ich danke Ihnen allen, die Sie mir das Wort gegönnt haben schon mal recht herzlich und hoffe natürlich, bei erfolgreicher Wahl, viele Ihrer Wünsche in Angriff nehmen zu können. Genauso danke ich meinem Weggefährten, Andreas Rensing, der mich in unserem Heimatdorf, auf der langen Strecke, stets unterstützt und den Überblick behalten hat, was bei der Vielzahl an Häusern mit teils mehreren Eingängen gar nicht mal so einfach war.
Das Hauptthema in den letzten Tagen war wie schon zu Beginn meiner Tour der Bereich des Straßenverkehrs. Eine Umgestaltung der Preispolitik des ÖPNV sehen zudem viele Bürger als unumgänglich. „Es kann doch nicht sein, dass ich mit dem Taxi bald günstiger nach Paderborn komme, als mit dem Bus! Da fahre ich lieber mit meinem PKW.“ so der allgemeine Tenor. Heißt für mich im Umkehrschluss, dass die Nordborchener bei Preissenkungen wieder häufiger auf den Bus umsteigen würden und wir somit zumindest ein wenig unsere Straßen entlasten können.
Das Erfordernis der Digitalisierung unserer Schulen, die Unterstützung heimischer Gewerbebetriebe, zusätzliche Sitzgelegenheiten für Senioren im Ort sowie Reparaturen mancher Bürgersteige, die seit Jahren bemängelt werden und die unendlichen Geschichten um das Thema Schultoiletten bewegen die Bürger(innen). All diese Themen fallen aus meiner Sicht in die Kernaufgaben einer Gemeinde und bedürfen eigentlich keiner besonderen Ansprache oder gar einer Auseinandersetzung in der Presse. Sie sind bürgernah und verantwortungsbewusst im Rahmen der Substanzerhaltung abzuwickeln.
Dazu das sicherlich nicht einfache Thema Windkraft, welches hier auszuführen wohl den Rahmen sprengen würde; aber lassen Sie mich so viel dazu sagen: Wir müssen gemeinsam an dieses hoch sensible Themengebiet ran gehen und konstruktive Dialoge führen, denn vor der Realität weglaufen führte bisher in eine teuer bezahlte Sackgasse. Die aktuelle Ohnmachtshaltung gilt es zu durchbrechen und auch Chancen zu begreifen; Lernen von anderen Kommunen hat wohl einen höheren Nährwert, als eine starre Verhinderungshaltung, zig tausende Euro zu verbrennen und am Ende trotzdem mit leeren Händen da zu stehen!
Deswegen gehe ich auch als unabhängiger Kandidat in diesen Wahlkampf:
Mein Motto „Borchen gemeinsam gestalten“ funktioniert derzeit und meiner Ansicht nach nur, wenn eine neutrale Person die Parteien wieder zusammen an einen Tisch bringt. Es geht doch schließlich um das Wohl Borchens und seiner Bürger(innen) und nicht darum sich zu profilieren!
Ich werde nun meine „Komfortzone“ Nordborchen verlassen und mich in den nächsten Wochen nach Dörenhagen, Schloß Hamborn, Alfen, Kirchborchen und Etteln/Gellinghausen begeben, wo ich mich auf weitere interessante Gespräche freue.
Bis dahin, bleiben Sie gesund
Uwe Gockel – Ihr unabhängiger Bürgermeisterkandidat für Borchen!
P.S.: Sollte ich Sie nicht persönlich erreicht haben finden Sie meinen Flyer in Ihrem Postkasten. Über meine angegebenen Kontaktdaten können Sie mich jederzeit erreichen.

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